KONZEPTENTWURF
Alter Pfarrhof Erzingen

Ein magischer Flecken, der zum genußvollen Verweilen geradezu einlädt. Unweigerlich nimmt Dich
das ehemals sprirituelle Zentrum in Bann – Du spürst die Kraft und Energie dieses Ortes.

In 3 Etappen soll Raum für Austausch, Begegnung und weitere kulturelle Aktivitäten entstehen, der Flächen für Bürger, ortsansäßige Vereine, aber auch für Interessierte aus der Umgebung bereithält. Flexibles Arbeiten und sanfte Tourismuskonzepte sind ebenfalls angedacht.

 

Zehntschür, Pfarrhof und Brunnestübli

Experimentierphase

Minimale Instandsetzung:
Nutzung der gegebenen Flächen, Pfarrhaus als multiples Haus konzipiert.
► Nutzungsideen können vor Ort entwickelt und zunächst wie im Reallabor getestet und später ausgebaut werden (sog. „Pop-Up“).

Erdgeschosse

Pfarrhaus:
Quartierscafé, Küche, multifunktionale Flexräume, WC barrierefrei, Bad/WC

Zehntschür:
Ausstellungsräume, Multifunktionsraum, Lager, WCs

Brunnestübli:
Multifunktionsraum

1. Obergeschosse

Pfarrhaus:
multifunktionale Flexräume / Mietfläche, Bad/WC

Zehntschür:
Multifunktionsraum 

2. Obergeschosse

Pfarrhaus:
Mietfläche, Lager

Zehntschür:
Multifunktionsraum

 

Zehntschür, Pfarrhof und Brunnestübli

Aktivierung, Ausbau und Vision

Langfristig mit Eigenmitteln, Bürgerengagement und Fördergeldern Ausbau zum multifunktionalen Ort.
► Mit Veranstaltungssaal, flexibel nutzbaren Räumen, Übernachtungsmöglichkeiten und Infrastruktur bietet der Pfarrhof Mehrwert für alle.

I. Aktivierung

Räume und Gelände werden genutzt für weitere Veranstaltungen (bisher: Sommerfest, Vinografie, Kunst-Ausstellungen, Weinproben, Winzerfestwagenbau). Daneben gibt es Lager, WC und Weinkeller.

II. Ausbau

Schrittweiser Ausbau mit großem Veranstaltungssaal, Teeküche, WCs, (Proben-)räumen.

Brunnestübli: Angebot mit Klettgauer Produkten (Aufbau einer eigenen Marke)

III. Vision

Übernachtungsmöglichkeiten (zB. Tiny Houses, Weinfässer) als Ferienunterkünfte auf dem Gelände.
Ausbau der Speicherfläche zur Nutzung.
„Genusskeller“ mit Produkten aus der Region / Verkostung / Vinothek.

 

Angebote und Synergien

Bedarfsanalyse

Noch immer macht sich bemerkbar, dass das Dorf ursprünglich in Ober- und Untererzingen aufgeteilt war. Im Oberdorf nimmt das kirchliche Zentrum eine starke Stellung ein, während Jahrhunderten galt dies auch über die Gemeinde- und -Landesgrenze hinweg. Angebote der Daseinsfürsorge sind vorwiegend entlang der Ortsdurchfahrt etabliert.

ergebnisse aus der Umfrage

Gutes Leben im Klettgau

Unsere Umfrage zeigt, dass die Bewohner von Erzingen insgesamt mit den Angeboten in ihrem Ort zufrieden sind,
insbesondere in Bezug auf Einkaufsmöglichkeiten, Infrastruktur und Wohnraum. Es gibt jedoch Bereiche, in denen Verbesserungen gewünscht werden, wie Gastronomie und Kulturangebot. Zudem gibt es Bedenken hinsichtlich der Verkehrs- und Gesundheitsinfrastruktur. Einige Bewohner fühlen sich der Gemeinschaft zugehörig, während andere das Gefühl haben, dass das soziale Miteinander nachgelassen hat.
Außerdem strebt eine deutliche Mehrheit der Bürger von Klettgau an, dass die Bürgerschaft sich aktiv an der weiteren Entwicklung beteiligt. Die Idee, dies im Rahmen einer Genossenschaft zu tun, wird ebenfalls weitgehend unterstützt. Es gibt auch einen starken Wunsch, diese Beteiligung über alle Ortsteile hinweg zu koordinieren.

Der Pfarrhof ist für viele Bürger ein wichtiges Anliegen, und eine Mehrheit möchte, dass er erhalten bleibt.
Es gibt ein deutliches Interesse an der Nutzung des Pfarrhofs als multifunktionalen Raum, der sowohl für private
Veranstaltungen als auch für das Vereinsleben genutzt werden kann. Viele Bürger sehen das Potenzial für kulturelle
Angebote, Ort der Begegnung sowie für mietbare Veranstaltungsräume.

“Eine tolle Idee, die begeistert!
Nicht nur das Ziel, auch die jetzt schon geleistete Arbeit und das Engagement zeigen, dass Eigenintiative und die Zusammenarbeit von motivierten Bürgern etwas bewegen können.
Das Projekt hat meine volle Unterstützung!

Vielen Dank und weiter so!”

Patrick Siebler

Gemeinderat Klettgau (SPD)

„Es ist sehr zu begrüßen, dass sich eine Gruppe von engagierten Bürgerinnen und Bürgern es sich zur Aufgabe gemacht hat, den alten Pfarrhof in Erzingen nicht nur zu erhalten, sondern grundlegend zu sanieren und der Allgemeinheit damit neue Nutzungsmöglich­keiten anzubieten.
Das Konzept, das hier vorgestellt wird, wird die Gemeinschaft in der Gemeinde Klettgau stärken, Tradition und Zukunft miteinander verbinden und einen Ort der Begegnung schaffen. Schon seit Jahrzehnten dienen die Räumlichkeiten der denkmalgeschützten Zehntscheuer Vereinen und kirchlichen Gruppierungen als Treffpunkt.

Ich freue mich, wenn die Tradition der offenen Türen weitergeführt wird und damit sowohl die historischen Gebäude erhalten bleiben, als auch generationsübergreifende Angebote entstehen.
Diese Angebote, ob kulturell, spirituell oder traditionell, werden die Aufmerksamkeit weit über die Gemeindegrenzen hinweg erfahren.
Künstler werden in einer attraktiven Umgebung ihre Ausstellungen präsentieren können, während an einer anderen Stelle zukunftsweisende Ideen entwickelt werden.
Hier kommt alles zusammen: Natur und Technik, Tradition und Moderne, Jung und Alt, etc.
Schon alleine die Vielfalt der Ideen und die verschiedenen Nutzungsmöglichkeiten dieses großzügigen Grundstücks wecken die Freude auf baldige Umsetzung.

Ich wünsche dem Projekt gutes Gelingen sowie viele fleißige Helfer und Unterstützer.“

Ozan Topcuogullari

Bürgermeister von Klettgau

“Das historische, denkmalgeschützte Gebäude, dessen Geschichte so vieles von Erzingen erzählen kann, befindet sich in einem fortschreitenden Verfall und ein drohender Abbruch wäre ein schmerzlicher historischer Verlust. Dies auch aus städtebaulicher Sicht, weil damit ein ganzes historisches Dorfgebiet im Alt-Erzinger Oberdorf sein individuelles Gesicht verlieren würde. Obwohl die Erhaltungsaufgaben für solche erhaltenswerten Gebäulichkeiten im öffentlichen Interesse liegen, brauchen sie stets eine Lobby, weil sie nämlich zwangsläufig auch eine Finanzfrage sind. Die Initiative und das Engagement des Vereins „KulturAcker Klettgau“, die historischen Gebäulich­keiten vor dem Verfall zu retten, zu sanieren und mit neuem Leben zu erfüllen, ist deshalb eine lobens- und gemeinnützige Initiative, deren Unterstützung ich wohlwollend empfehle.”

Hubert Roth

Bürgermeister a. D.

“Eine klasse Idee; der hoffentlich eine mutige,
kreative, gemeinschaftliche Umsetzung folgt.
Dies wird ein wunderbarer Treffpunkt für vielfältige Gemeinschaften über unsere Ortsgrenzen hinweg.”

Gaby Gäng-Schmid

Gemeinderätin Klettgau (Bündnis 90 Grüne)

Ideen und Akteure

in den Gebäuden

Quartierscafé / Dorfstube im Pfarrhaus

Angebot von Kaffee & Kuchen / Mittagstisch im Pfarrhaus und / oder -garten. Vorwiegend regionale Produkte. Förderung des Austauschs zwischen Senioren und Kindern / Jugendlichen zB. durch gemeinsame Mittagstische, Lernkooperationen…
Außerdem die Möglichkeit, diese Räume für Veranstaltungen zu mieten.

Akteure: ansässige Rösterei, Bäckerei, Catering, Gastronomie. Schulen, Kindergärten, Sozialstation…

Multifunktionale Räume im Pfarrhaus

Vermietung und Verpachtung bevorzugt an Akteure aus den Bereichen Ernährung, Bewegung und (mentale) Gesundheit.

Akteure: Mediziner, Therapeuten, Logopäden, Krankenkassen, Masseure, Hebammen, Bildungswerk, Yoga- / Tanz- / Nachhilfelehrer…

"KlettgauMarkt" im Brunnestübli

Digitale Plattform:
Eine Online-Plattform für den Verkauf regionaler Produkte (Wein, Honig, Käse, Saft, Kunsthandwerk…) sowie für Produkte aus den Partnerregionen Clisson und Sanza.

„Landstation“ Brunnestübli:
Abholpunkte in jedem Dorf, wo die Bürger ihre online bestellten Produkte abholen können. Diese Stationen fördern auch den direkten Kontakt zwischen Produzenten und Konsumenten.

Förderung Klettgau-spezifischer Produkte:

ZB. „Klettgauer Winzertorte“, „Klettgauer Tresterwürste“ und andere lokale Spezialitäten.
Entwicklung einer eigenen Marke „Wertvolles Klettgau“.

Akteure: Produzenten und Hersteller (Metzger, Bäcker, Konditoren, Winzer, Landwirte, Kunsthandwerk) vor Ort.

Ideen und Akteure

Weitere Angebote

"KlettgauDialoge"

Einladung von Experten und Interessierten zu Diskussionen und Vorträgen über aktuelle Themen, um lokale Lösungsansätze zu entwickeln und die Demokratie zu stärken.

Akteure: Vereine wie KulturRaum Klettgau, IDee-Verein (Repair Café, Mittagstisch, Nachhilfe), Gewerbe Klettgau e.V., KulturAcker eV., regionales Handwerk, Bildungswerk, Kirche, Kommune…

Gesundheits-Workshops und -Seminare

Regelmäßige Veranstaltungen mit unseren regionalen Experten aus den Bereichen Ernährung, Bewegung und mentale Gesundheit.
Aufbau eines Netzwerks von Gesundheitsdienstleistern, die in der Region tätig sind, um eine kooperative und gemeinwohlorientierte Gesundheitsversorgung zu fördern.

Akteure: Mediziner, Therapeuten, Krankenkassen, Masseure, Hebammen, Bildungswerk, Yoga- / Tanzlehrer…

"KlettgauKunst"

Eine digitale Plattform und physische Räume in der Zehntscheune für lokale Künstler, um ihre Werke zu präsentieren, Workshops anzubieten und sich zu vernetzen.

Akteure: Malkreis Klettgau, Designer, Musiker, Fotografen, Kunsthandwerk… auch Vereine

Outdoor-Aktivitäten

Organisation von regelmäßigen Outdoor-Aktivitäten wie geführte Wanderungen, Yoga im Garten, Rebführungen und Fahrradtouren…

Akteure: Winzer, Vereine, Demeter-Hof Gasswies, Kräuterfrauen, Trauerbegleiterin Olivia Schmidl…

"KlettgauTourismus"

Betrieb und Vermarktung von “nicht alltäglichen” Ferienunterkünften. Speziell auf Fahrradtourismus ausgelegt.
Akteure: KlettGeno eG

Meinungen aus den ortsteilen
Für unsere Bürger wird sich der Pfarrhof zur Keimzelle für kulturelles und kreatives Wirken entwickeln.
Der Gewerbeverein Klettgau sowie auch ich persönlich werden dieses einmalige Projekt fördern und unterstützen.

ANDREAS BOLLINGER

VORSTAND GEWERBEVEREIN KLETTGAU

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